Alles schöne hat leider mal ein Ende...
So ist auch nun mein kleiner Urlaub vorbei und gestern ging unser Flug 3.000 km zurück in die Hauptstadt, wo ich mich von neuem an den ständigen Lärm gewöhnen muss und zum Glück meine Sommersachen wieder auspacken kann:-)
Und was haben wir auf der Reise alles gelernt?
- Guanacas sind die Alpacas von Patagonien
- Es gibt nichts leckereres als gegrillt-geräuchertes Lammfleisch
- warum der Gletscher blau ist
- Amerikanerinnen können sogar mit Cowboystiefeln hiken
- einen höchstwichtigen holländischen Satz: Er stat een koe in de weide (oder so ähnlich)
- die Falkland Inseln gehören Argentinien und heißen in Wirklichkeit Malvinen:-) (auch wenn der Rest der Welt anderer Meinung ist, Argentinier haben immer Recht!)
- Argentinier lieben ihre Nachbarn. Originalzitat vom Busfahrer: "Seht ihr die Berge da? Da wo keine Bäume mehr wachsen, fängt Chile an..."
- gebt mir ein Nackenkissen und ich schlafe sogar im Stehen
und noch viel viel mehr...
Es war einfach eine unvergessliche Reise und ich habe mir endlich meinen Traum erfüllt diesen so einsamen Flecken Erde Patagonien und Feuerland zu besuchen. Einmalig!!!
Donnerstag, 27. März 2008
Back to Buenos Aires
Mittwoch, 26. März 2008
Eigentlich gibt es ja in Ushuaia nicht wirklich viel zu tun und die Saison ist heute offiziell vorbei (das letzte Schiff ist heute in die Antarktis aufgebrochen). Wir haben uns aber einen Spass gemacht, indem wir eine Bootsfahrt zu den Seeloewen- und Kormoraneninseln gemacht haben und uns heute die Stadt und das Gefaengnismuseum angeschaut haben.
Ushuaia von unserem Hostel aus
Ushuaia vom Wasser aus
Seeloewen ganz aus der Naehe
Dieser hat extra fuer mich gepost:-)


Das ehemalige Gefaengnis von Ushuaia
Man merkt richtig, dass es von Tag zu Tag kaelter wird, vor allem wenn der Wind um die Ohren peitscht. Jedoch sind noch einige Touristen unterwegs, die ihre letzten Tage am Ende der Welt verbringen.

Was mir hier am meisten gefaellt, dass man Leute aus aller Welt kennenlernt. Viele von denen reisen monatelang in der Weltgeschichte als Backpacker rum und haben einiges Interessantes zu erzaehlen. Und man fuehlt sich unter Reisenden wie in einer grosse Familie, die alle eins gemeinsam haben: den Willen soviel wie moeglich zu erleben und zu sehen und die Sehnsucht nach der Ferne...
Montag, 24. März 2008
Ushuaia oder das Ende der Welt
Gestern ging es an unseren letzten Aufenthaltsort und auch quasi die letzte Station unseres Planeten: Ushuaia, die suedlichste Stadt der Welt. An der Kueste im Feuerland gelegen kommt es auf der Landkarte einem ziemlich nah an el Calafate vor. Doch der Schein truegt gewaltig. Die 14-stuendige Busfahrt (inklusive 1 Faehrenfahrt und Grenzuebergaenge von Argentininen zu Chile und wieder von Chile zu Argentinien) hat uns bewiesen: Ushuaia ist wirklich DAS Ende der Welt!
Nach der (leider zu kurzen) Zugfahrt blieben wir noch eine Weile im Nationalpark und sind wandern gegangen.
El Chaltén
Vorgestern haben wir eine weitere Tour von el Calafate aus gestartet: nach el Chaltén, die juengste Stadt Argentiniens (1985 gegruendet), die als Startpunkt fuer zahlreiche Trekking- und Hikingtouren im Nationalpark "los Glaciares" dient.
Freitag, 21. März 2008
El Calafate & Perito Moreno
Donnerstag, 20. März 2008
Comodoro Rivadavia & Rio Gallegos

Diese Landschaft betrachten wir schon seit 3 Tagen: Patagonien, wie man es sich vorstellt. Hunderte von Kilometern leere Landstrassen umgeben von der endlosen Wueste
Gestern um 06.40 ging unsere Fahrt weiter nach Comodoro Rivadavia, eine ziemlich haessliche Stadt mit einem schoenen Ausblick auf den Ozean. Eigentlich hatten wir geplant die versteinerten Waelder in der Wueste (ca. 300 km westlich) zu besuchen, aber da wir erst am Nachmittag mit Verspaetung ankamen, war es zeitlich leider nicht mehr moeglich und so blieb es uns ein paar Eindruecke von der Stadt zu sammeln und auf unseren naechsten Bus zu warten.

Abends startete unser Bus in das 800 km weiter suedlich gelegene Rio Gallegos, wo wir heute um 7.00 ankamen und sofort den Klimaunterschied feststellen mussten. Waehrend es in Puerto Madryn und Comododro Rivadavia noch sommerlich warm war, sind es hier hoechstens 15 C und es weht ein eiskalter Wind, der hier direkt von der Antarktis kommt. Hier haben wir lediglich einen Zwischenstop, bevor unsere Fahrt in 2 Stunden weitergeht.

Am Rio Gallegos
Nach einem Spaziergang durch die Stadt, die heute (Feiertag) wie ausgestorben scheint, warten wir (wieder mal) auf unseren naechsten Bus, der uns zu El Calafate und den einzigartigen Gletschern bringen soll. *freu!*
Mittwoch, 19. März 2008
Puerto Madryn
Also startete unser Bus am Montag abend und kam 19 Stunden spaeter in Puerto Madryn, einem kleinen Ort in Patagonien an. Unser Ziel dort war es die Halbinsel Valdes zu besuchen, die fuer Pinguinenkolonien, Wale, Seeloewen und Seelefanten bekannt ist.





























